译者: 陈嘉映,王庆节
作者: Martin Heidegger / 海德格尔
作者: Martin Heidegger / 海德格尔
副标题: 存在与时间
ISBN: 9783484701533
页数: 445
定价: EUR 24,00
出版社: Niemeyer, Tübingen
出版年: 2007
ISBN: 9783484701533
页数: 445
定价: EUR 24,00
出版社: Niemeyer, Tübingen
出版年: 2007
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简介 · · · · · ·
Heideggers bekanntestes Werk „Sein und Zeit“ erschien 1927. In der ersten Hälfte übte er starke Kritik am kartesischen Subjektivismus und arbeitete in einer fundamental-ontologischen Untersuchung eine neue Ontologie aus. Hierzu orientierte er sich vor allem am praktischen Leben in seiner Alltäglichkeit, wodurch spekulative Ideen aus der Ontologie ferngehalten werden sollten. Mit diesem Ansatz, der seinen Ausgangspunkt im Menschen nimmt, wies Heidegger darauf hin, dass der Mensch sich meist selbst nur als Ding begreife, während doch gerade sein Sein im Lebensvollzug besteht, in seiner zeitlichen Existenz. Zugleich machte Heidegger deutlich, dass alles Seiende nur in Bezug auf den Menschen zu verstehen ist: Der Hammer ist nichts an sich, sondern nur verständlich als Werkzeug für uns mit dem wir in der Zukunft etwas bearbeiten möchten. Wenn aber das Sein als in Bezug zum Menschen stehend begriffen wird und dieser wesentlich zeitlich existiert, dann wird eine neue Ontologie ihr Fundament mit Blick auf die Zeitlichkeit des Menschen suchen müssen. Das Sein (die Welt) und Zeitlichkeit des Menschen sind also nur im wechselseitigen Bezug zu verstehen. Mit dieser immer schon gegebenen Verschränkung von Mensch und Welt, hinter die wir mit dem Verstehen nicht zurückgehen können, erledigte sich für Heidegger auch die Annahme eines selbstgenügsamen Subjekts, das erst zu einer von ihm unabhängigen Außenwelt durchstoßen muss. Heidegger nannte dies das In-der-Welt-sein des Menschen.
Für einen nicht mehr als Ding begriffenen Menschen, sondern ein existierendes Dasein, welches sein Leben leben muss, werden dann bestimmte Phänomene von zentraler Bedeutung. So stellt sich die Frage, wie sich das eigene Leben individuell gestalten lässt. Jeder Mensch ist in eine bestimmte Zeit und Kultur geworfen, die ihn bestimmt. Unter dieser Voraussetzung untersuchte Heidegger, wie es möglich ist, den vorgefunden kulturellen Sinnstrukturen nicht blindlings zu folgen und sich auf sie zu verlassen, sondern sich in bewusster Entscheidung zu ihnen zu verhalten. Als zentral erweist sich hierbei die Endlichkeit des Lebens, welche der Tod markiert. Durch ein bewusstes Verhältnis zum eigenen Tod eröffnet sich erst der Gestaltungsspielraum unseres individuellen Lebens.
Für einen nicht mehr als Ding begriffenen Menschen, sondern ein existierendes Dasein, welches sein Leben leben muss, werden dann bestimmte Phänomene von zentraler Bedeutung. So stellt sich die Frage, wie sich das eigene Leben individuell gestalten lässt. Jeder Mensch ist in eine bestimmte Zeit und Kultur geworfen, die ihn bestimmt. Unter dieser Voraussetzung untersuchte Heidegger, wie es möglich ist, den vorgefunden kulturellen Sinnstrukturen nicht blindlings zu folgen und sich auf sie zu verlassen, sondern sich in bewusster Entscheidung zu ihnen zu verhalten. Als zentral erweist sich hierbei die Endlichkeit des Lebens, welche der Tod markiert. Durch ein bewusstes Verhältnis zum eigenen Tod eröffnet sich erst der Gestaltungsspielraum unseres individuellen Lebens.
作者简介 · · · · · ·
Martin Heidegger (* 26. September 1889 in Meßkirch; † 26. Mai 1976 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Philosoph. Er zählt zu den einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts.
Zu den zentralen Bemühungen Heideggers gehört die Kritik der traditionellen Metaphysik, die er unter phänomenologischen, hermeneutischen und ontologischen Gesichtspunkten interpretierte und kritisierte. Heidegger hat zudem die philosophische Richtung der Fundamentalontologie begründet. Seine Gedanken übten direkt und über einige seiner Schüler großen und bleibenden Einfluss auf die moderne Philosophie auch außerhalb Deutschlands sowie auf andere Geisteswissenschaften aus. Heideggers NS-Engagement ist bis heute Gegenstand kontroverser Debatten.
Zu den zentralen Bemühungen Heideggers gehört die Kritik der traditionellen Metaphysik, die er unter phänomenologischen, hermeneutischen und ontologischen Gesichtspunkten interpretierte und kritisierte. Heidegger hat zudem die philosophische Richtung der Fundamentalontologie begründet. Seine Gedanken übten direkt und über einige seiner Schüler großen und bleibenden Einfluss auf die moderne Philosophie auch außerhalb Deutschlands sowie auf andere Geisteswissenschaften aus. Heideggers NS-Engagement ist bis heute Gegenstand kontroverser Debatten.
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